11.12.2009 14:43
Gestern noch auf dem Chefsesel, heute arbeitslos. Hire & Fire ist das Motto der Stunde. Gerade bei den Banken. In den letzten zwölf Monaten wehte den Bankern ein rauer Wind um die Ohren. Viele Banker verloren ihren Job, darunter auch zahlreiche Kaderleute. Für die Mitarbeiter hiess das: Der Nächste bitte! Wieder einmal wird ihnen ein neuer Boss vor die Nase gesetzt. Chefetagen werden zum Durchlauferhitzer von Führungskräften. Doch woran liegt das? Ist daran alleine die Finanzkrise schuld?
Nein, nicht nur. Denn anders als vor zehn oder
zwanzig Jahren kaufen Unternehmen heute Kompetenzen ein, die gerade
gefragt sind. Hat jemand seine Aufgabe erfüllt, wird er durch einen
anderen ersetzt, der für die neue Situation besser geeignet ist.
Verfehlt er seine Ziele, so muss er ohnehin früher oder später seinen
Sessel räumen.
Welche Banken tauschen ihr Fürhungspersonal wie einen
Verbrauchsgegenstand aus? Und bei wem sitzen die Chefs fest im Sessel?
Das Ranking basiert auf allen Ein- und Austritten der im Handelsregister
eingetragenen Führungspersonen, die 2008 und 2009 bei Banken ihren
Sessel räumen mussten.
Bei diesen Banken ist "Hire and Fire" angesagt
Anzahl Wechsel Eintritte Austritte
1. Credit Suisse AG 2570 1677 893
2. UBS AG 1675 797 878
3. Bank Julius Bär & Co. AG 408 162 246
4. Lombard, Odier, Darier, Hentsch & Cie 260 164 96
5. Raiffeisen Schweiz Genossenschaft 241 183 58
Quelle: Moneyhouse.ch
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