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Neue Kritik an zu langer Dauer der Firmengründung

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Wenn man in Österreich ein neues Unternehmen gründen will, braucht vor allem viel Geduld. Um von der Gewerbeanmeldung über die Eintragung ins Handelsregister bis zu Steuerangelegenheiten alle bürokratischen Hürden zu meistern, dauert es durchschnittlich 25 Tage.

Ganz einfach viel zu langsam, kritisiert die EU-Kommission in einem am Dienstag den 05.11.2013 veröffentlichten Bericht über die größten Bremsklötze in der öffentlichen Verwaltung. Die EU gibt als Zielvorgabe für die Unternehmensgründung nur drei Tage vor. Österreich gehört mit Malta, Polen und Spanien zu den vier Ländern, wo der Weg in die Selbstständigkeit aber mehr als 20 Tage in Anspruch nimmt. Zum Vergleich: In Ungarn, den Niederlanden oder Belgien sind dafür weniger als fünf Tage nötig. Generell ist die Effizienz der öffentlichen Verwaltung 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht gefallen; auch in Österreich, das aber mit 90 von 100 Punkten seinen achten Platz im EU-Ranking halten konnte.

Die EU beruft sich In punkto Firmengründung auf den aktuellen Länderbericht „Doing Business 2014“ (Daten von 2013) der Weltbank. In dem Bericht wird das Geschäftsklima für kleine und mittlere Unternehmen in 189 Staaten untersucht und ausgewertet. In die Bewertung einfließen Faktoren wie Bedingungen für Gründer, Kreditvergabe oder wie schnell Firmen eine Baugenehmigung oder einen Stromanschluss erhalten. Österreich kommt dabei auf den 30. Rang und hat sich gegenüber dem Vorjahr um zwei weitere Plätze verschlechtert. Innerhalb der EU fiel Österreich vom zehnten auf den elften Rang zurück. Beim Thema Gründung reichte es gar nur für Rang 138.

Als Alternative eine Limited gründen ist in nur wenigen Stunden möglich !

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