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Das eigene Büro – 3 Tipps für Startups

Das eigene Büro – 3 Tipps für Startups

Aller Anfang ist schwer. Speziell für ein Startup, das gerade dabei ist, Fuß zu fassen. Plötzlich sehen Sie sich als Initiator oder Verantwortlicher dieses neugegründeten Unternehmens mit vielen verschiedenen Fragen konfrontiert – eine der mit Abstand wichtigsten Entscheidungen, die es zu treffen gilt, betrifft den neuen Arbeitsplatz. Ein eigenes Büro soll schließlich her, damit die Firma einen festen Sitz hat. Das klingt erst einmal nicht weiter kompliziert, allerdings sollten Sie das Vorhaben nicht unterschätzen und einige wesentliche Punkte bei der Suche beachten.

Was wollen wir – und was nicht?

Vielen Startups passiert es, dass sie mit ihrem ersten Büro einen ziemlichen Fehlgriff landen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann sogar den Unternehmensfortbestand gefährden – und das, obwohl diese Gefahr durch das Festlegen von elementaren Suchkriterien fast komplett gebannt werden kann.

Es gilt also, sich vor der Anmietung des neuen Objekts ganz klare Gedanken darüber zu machen, was Sie wollen und was für Sie und das Unternehmen sinnvoll ist. Um Ihnen die Suche nach dem perfekten Büro ein wenig zu erleichtern, haben wir hier drei Tipps für Sie zusammengestellt, an denen Sie sich orientieren können. (mehr …)

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Arbeitswelten im Wandel – Flexiblere Arbeitszeiten

Arbeitswelten im Wandel – Flexiblere Arbeitszeiten

Arbeitswelt erfordert mehr Flexibilität

Internationaler Wettbewerb, wachsende Kundenansprüche, Digitalisierung – die Arbeitswelt entwickelt sich dynamisch und stellt Betriebe vor immer neue Herausforderungen. Um die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen zu stärken und in weiterer Folge Arbeitsplätze zu sichern, sind flexible Beschäftigungsformen unerlässlich. Flexible Arbeitszeitmodelle sind in vielen Ländern längst an der Tagesordnung. Vor allem in Skandinavien praktizieren 82 Prozent der finnischen Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern eine möglichst freie Arbeitszeitgestaltung. In Schweden liegt der Anteil bei 67 Prozent, während in Dänemark mehr als ein Drittel der Betriebe Arbeitszeitenkonten von mehr als einem Jahr führt. Österreich hinkt diesen Entwicklungen hinterher, obwohl Experten bestätigen, dass flexible Arbeitszeiten einen wesentlichen Kennwert für die Fortschrittlichkeit einer Volkswirtschaft darstellen.

Dass Österreichs Unternehmen großes Potenzial besitzen, auf wirtschaftlich schwierige Zeiten zu reagieren, haben sie in den Krisenjahren 2008/09 bewiesen. Damals wurden rund 80.000 Arbeitsplätze durch Überstundenabbau oder Kurzarbeit langfristig erhalten und auf einen kurzfristigen Personalauf- und -abbau verzichtet. Individuelle Arbeitsmodelle sind der Schlüssel zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Im Einklang mit den betrieblichen Erfordernissen kann so die jeweilige Arbeitszeit abgestimmt werden. Das steigert die Motivation, die Jobzufriedenheit und das Engagement im Berufsalltag. (mehr …)

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Steuerflucht – Reiche aus Europa bringen ihr Geld in die USA

Steuerflucht – Reiche aus Europa bringen ihr Geld in die USA

Seit Veröffentlichung der Panama Papers fließen die Vermögen von Wohlhabenden aus aller Welt in US-Offshore-Zentren. Zu diesem Zweck soll nun offenbar der Abfluss von Liquidität aus dem EU-Raum beschleunigt werden. Die USA will „die neue Schweiz“ werden.

Die Offshore-Zentren in die USA verzeichnen deutliche Mittelzuflüsse.Dieser Prozess wurde insbesondere nach der Veröffentlichung der Panama Papers beschleunigt, die Konten von reichen Prominenten ofenlegte, die ihre Gelder in Offshore-Zentren parken, die sich außerhalb der USA befinden.

Eine wichtige Rolle bei der Abwicklung der Kapitalströme in die US-amerikanischen Offshore-Zentren spielt die Treuhandgesellschaft der Rothschild-Familie Trust Rothschild Trust North America, die ihren Hauptsitz mittlerweile im Offshore-Zentrum Reno in Nevada hat. „Die Kunden sind oftmals internationale Familien mit Nachwuchs in den USA“, zitiert Bloomberg Scott Cripps von der Rothschild-Treuhandgesellschaft. Die Financial Times berichtet, dass Lord Rotschild über seine Vermögensverwaltungsgesellschaft RIT Capital Partners den schottischen Vermögensverwalter Alliance Trust übernehmen will. Alliance Trust hat einen Marktwert von 3,4 Milliarden Euro und RIT hat einen Marktwert von umgerechnet 3,2 Milliarden Euro.

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„Panama Papers“: Was ist eigentlich neu an diesem Skandal? Welche Intentionen stehen dahinter?

„Panama Papers“: Was ist eigentlich neu an diesem Skandal? Welche Intentionen stehen dahinter?

“Panama Papers” – Die Story hinter der Story: Dirk Müller verweist auf die ungenannten Namen

Vor wenigen Tagen wurden die sogenannten “Panama Papers” der Öffentlichkeit vorgestellt und befinden sich derzeit in der Auswertung. Finanzexperte Dirk Müller versucht zwischen den Zeilen zu lesen und seine Aufmerksamkeit weg von den genannten Namen zu den nicht genannten Namen zu lenken. Was ist die Story hinter der Story?

Eine anonyme Quelle hatte der “Süddeutschen Zeitung” 2,6 TeraByte Daten von 11,5 Millionen geheimen Dokumenten zu 214.000 Briefkastenfirmen weltweit übergeben.  In den Unterlagen tauchen dabei die Namen von Milliardären, Politikern, weltbekannten Sportlern, Waffenhändlern, Spionen und Betrügern auf.

Derzeit arbeiten 400 Journalisten aus fast 80 Ländern mit dem Internationalen Konsortium für Investigative Journalisten (ICIJ) in Washington zusammen, um die sogenannten Panama Papers auszuwerten. In den kommenden Tagen werden etwa 100 Medien ihre Ergebnisse veröffentlichen.

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Crowdfunding: Alternative Finanzierung für Start-ups in Österreich

Crowdfunding: Alternative Finanzierung für Start-ups in Österreich

Als junger Gründer stecken Sie voller Tatendrang, da Sie eine aussichtsreiche Idee haben, die nur auf Ihre Umsetzung wartet – allerdings fehlt das notwendige Kapital dafür, denn die Bank hat Ihnen eine Kreditabsage erteilt. Glücklicherweise ist auch in Österreich das sogenannte Crowdfunding eine Alternative. Wie Sie hier vorgehen sollten und was Sie wissen müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding ist ein alternativer Finanzierungsweg, der vor allem für junge Start-ups infrage kommt, die keinen Kredit von der Bank bekommen oder ihn unter Umständen gar nicht haben möchten. Über eine entsprechende Crowdfunding-Plattform wird der Community (die „Crowd“) die Idee präsentiert, um eine Finanzierungssumme einzusammeln, die vorher festgelegt wird.

Ist nach Ablauf der Zeit das Ziel erreicht, so erhalten Sie den gesamten Betrag – auch, wenn es sehr viel mehr ist, als Sie eigentlich haben wollten (das passiert bei einer guten Idee sogar sehr oft).

Damit das jedoch tatsächlich funktioniert, ist es wichtig, dass Sie Ihr Start-up beziehungsweise Ihr Produkt perfekt beschreiben:

  • Eine knackige Headline ist ganz besonders wichtig.
  • Ein beschreibender Text führt die Investoren in die Details ein.
  • Über Bilder können Sie den Text auflockern und visuelle Eindrücke Ihrer Idee vermitteln.
  • Das Pitch-Video ist jedoch von allen Dingen am wichtigsten: Richten Sie persönliche Worte an die Crowd, zeigen Sie, warum Ihr Produkt oder Ihre Idee so besonders ist – und warum sich eine Investition lohnt.

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Neue Arbeitsplätze: Spanien überholt Österreich

Neue Arbeitsplätze: Spanien überholt Österreich

Im nächsten Jahr sollen laut einer Studie von Ernst & Young in der Eurozone über eine Million neue Jobs entstehen. Doch Österreich gehört dabei zu den Schlusslichtern.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl sagte am Dienstag, er hoffe für 2016 auf eine „ökonomische Wiederauferstehung Österreichs“. Doch die Chancen stehen nicht allzu gut, dass Leitls Wunsch in Erfüllung geht. Denn zumindest für den Arbeitsmarkt sind die Aussichten düster.

Dazu hat die Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) nun eine Studie veröffentlicht. Diese liegt der „Presse“ vor. Demnach sollen im nächsten Jahr in der gesamten Eurozone im Vergleich zu 2015 über eine Million neue sozialversicherungspflichtige Jobs entstehen. Ganz oben im Ranking liegt Spanien mit 377.000 neuen Arbeitsplätzen, gefolgt von Italien mit 241.000 neuen Stellen und Deutschland (siehe Grafik).

In Österreich dagegen werden 2016 unter dem Strich nur 2000 neue Jobs geschaffen. Besonders schlimm ist die Lage in Griechenland. Dort sollen im nächsten Jahr noch einmal 50.000 Stellen wegfallen. Auf der Verliererseite liegt auch Finnland mit 7000 weniger Arbeitsplätzen. Der Niedergang von Nokia hat Finnland in die Rezession getrieben. Das Bruttoinlandsprodukt des nordeuropäischen Landes liegt noch immer fast acht Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Im dritten Quartal 2015 war Finnland bei der Konjunktur das Schlusslicht in der Eurozone.

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Firmengründung bleibt Männerdomäne

Firmengründung bleibt Männerdomäne

Firmengründung – Endlich sein eigener Chef sein – für manche ist das ein langgehegter Traum. Verwirklicht wird er jedoch häufiger von Männern. Für Frauen ist der Weg in die Selbstständigkeit dagegen oft eine Reaktion auf die erfolglose Jobsuche.

Die Gründung eines Unternehmens bleibt eine Männerdomäne. Von den 18- bis 64 Jahre alten Männern hätten sich in den vergangenen dreieinhalb Jahren 6,5 Prozent für die berufliche Selbstständigkeit entschieden; bei Frauen waren es vier Prozent, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Für Frauen sei der Aufbau einer Existenz zudem häufig nur die zweite Wahl, weil sie keine passende Festanstellung gefunden hätten. 60 Prozent der Männer strebten dagegen mit dem Leben als eigener Chef vor allem Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und ein höheres Einkommen an. Dagegen habe dieser Aspekt nur bei 50 Prozent der Unternehmens-Gründerinnen den Ausschlag gegeben. (mehr …)

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Schweizer Firmen wirtschaften zunehmend im Inland mit Euro

Schweizer Firmen wirtschaften zunehmend im Inland mit Euro

Schweizer Unternehmen schließen Verträge untereinander offenbar zunehmend in Euros ab. Löst der Euro hier bald den Franken ab?

Im Kampf gegen den starken Franken werden Schweizer Firmen offenbar auch bei inländischen Verträgen kreativ. Laut einem Bericht der «Schweiz am Sonntag» schliessen sie Verträge untereinander zunehmend in Euro statt in Franken ab. Insbesondere in der Industrie sei es mittlerweile üblich, sich mit Euro-Verträgen gegen Wechselkursveränderungen abzusichern.

So bestätigen etwa Vertreter der Papierfabriken Perlen und Utzensdorf, auch an Schweizer Kunden gegen Euro zu liefern. Das Stahlwerk Gerlafingen wiederum will selber vermehrt in Euro einkaufen, da es seine Produkte auch weitgehend in Euro verkauft. Bereits heute beziehe man etwa Erdgas oder grössere Investitionen gegen Euro.

Vollständig eurogesteuerte Branchen

Löst der Euro den Franken bald ab? Soweit werde es wohl nicht kommen, sagt Rudolf Minsch, Chefökonom des Unternehmer-Dachverbands Economiesuisse, gegenüber der «Schweiz am Sonntag». In der Geschichte gebe es zwar Beispiele, bei denen Währungen durch ausländische ersetzt worden sind, sagt er. Dabei handle es sich aber meist um Länder mit schwachen Währungen. In der Schweiz sei das Gegenteil der Fall. Es gebe aber Branchen wie der Tourismus oder die Metallindustrie, wo man Eurotransaktionen vermehrt sehe.

Einige Branchen sind vollständig eurogesteuert, etwa der Stromhandel. Preise werden in Euro gemacht, da das Preisniveau von den Börsen im Ausland definiert werde, sagt Rudolf Summermatter, Geschäftsführer des Stromhändlers Trianel. Traditionellerweise habe man Lieferverträge bisher in Franken abgeschlossen. «Der Kurssprung im Januar hat nun dazu geführt, dass jeder ein kleiner Devisenhändler wurde», sagt Summermatter. Es werde spekuliert, Verträge würden auf mehrere Jahre hinaus abgeschlossen. Und jetzt auch in Euro. Grössere Industriekunden bezahlten bereits in Euro, sagt Summermatter. «Und ich gehe davon aus, dass das noch zunimmt.» (mehr …)

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Zehntausende Anleger parken Milliarden an Schwarzgeld in der Schweiz.

Zehntausende Anleger parken Milliarden an Schwarzgeld in der Schweiz.

Eine Enthüllung der Superlative. Warum regt das denn kaum jemanden auf? Es ist der weltweit größte Diebstahl: Jedes Jahr hinterziehen die Vermögenden etwa 130 Milliarden Euro an Steuern, indem sie ihr Geld in Steueroasen parken. Allein in der Schweiz lagert ein Auslandsvermögen von rund 1.800 Milliarden Euro, wovon 1.000 Milliarden Europäern gehören.

Diese statistischen Schätzungen stammen vom französischen Ökonom Gabriel Zucman – und bisher gab es nicht mehr. Doch jetzt am Montag explodierte eine Datenbombe: Ein Internationales Konsortium von Investigativen Journalisten (ICIJ) publizierte detaillierte Konto-Informationen, die der franco-italienische IT-Fachmann Hervé Falciani bei der Schweizer Tochter der britischen Großbank HSBC entwendet hatte.

Es war der größte Raub von Steuerdaten in der Geschichte: Auf 59.802 Konten lagerten mehr als 75 Milliarden Euro, die Staatsbürgern aus 203 Ländern gehörten. Auch 2.106 Deutsche waren darunter, die etwa 4,4 Milliarden Euro versteckt hatten.

Doch merkwürdig: Die Empörung hielt sich in Grenzen, obwohl es eine Nachricht der Superlative war. Die Sprecherin von Finanzminister Schäuble kommentierte nur müde: „Das kann ich und möchte ich im Moment nicht bewerten.“ (mehr …)

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Rücknahme der GmbH Light Mindeststammkapital wird wieder auf 35.000 Euro angehoben

Rücknahme der GmbH Light Mindeststammkapital wird wieder auf 35.000 Euro angehoben

Erst mit 1. Juli 2013 war das Mindeststammkapital österreichischer GmbHs von 35.000 € auf 10.000 € abgesenkt worden. Bei der sogenannten GmbH light mussten nur mehr 5000 € statt 17.500 € bar einbezahlt werden. Gesellschaftsgründungen sollten so erleichtert und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes erhöht werden.

Die Folge dieser Absenkung war eine Verminderung des Aufkommens an Mindestkörperschaftsteuer, die jährlich fünf Prozent des Mindeststammkapitals beträgt. Daneben war zu beobachten, dass auch bestehende GmbHs ihr Stammkapital auf 10.000 € herabgesetzt haben, sodass Teile des Stammkapitals vom Gesellschafter einkommensteuerfrei entnommen werden konnten. Beide Effekte waren vorhersehbar.

Doch die Ernüchterung ließ nur kurz auf sich warten. Laut Kreditschutzverband (KSV)werden ­viele der Billig-GmbHs von bereits bestehenden Unternehmen gegründet, sind also keine Startups. Die KSV-Zahlen belegen zusätzlich, dass die höheren Neugründungszahlen im August bloß auf einem Rückstau beruhen, weil vor Inkrafttreten der Novelle weniger GmbHs gegründet wurden als 2012. In den ersten acht Monaten 2013 gab es nur 107 neue GmbHs mehr als im Vorjahreszeitraum. Aber auch dieses mickrige Plus von zwei Prozent ist nur ein Mehr an GmbHs, nicht ein Mehr an Unternehmensneugründungen(mehr …)