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Brexit – Rechtliche Folgen für die Limited, PLC und LLP

Brexit – Rechtliche Folgen für die Limited, PLC und LLP

Wie sich der Brexit auf den Status der in Österreich und Deutschland ansässigen Gesellschaften in englischer Rechtsform auswirkt. 

Eine für die Praxis grundsätzlich bedeutsame Frage ist, wie sich ein Brexit auf den Status der in Österreich  und Deutschland ansässigen Gesellschaften in englischer Rechtsform auswirkt. Dies betrifft vor allem die auch hierzulande weit verbreitete Limited Company (Ltd.), die der österreichischen bzw. deutschen GmbH vergleichbar ist, und die Public Limited Company (PLC) die der österreichischen bzw. deutschen AG vergleichbar ist sowie die Limited Liability Partnership (LLP) als eine haftungsbeschränkte Personengesellschaft.

Viele Medien und Anwälte publizieren angebliche Warnmeldungen, dass nach dem Austritt Großbritanniens die Kapitalgesellschaften automatisch ihre Rechtsfähigkeit verlieren und Raten eine Umwandlung auf die GmbH oder Sonstiges. Solche Meldungen sind reine Panikmache um daraus Kapital zu schlagen bzw. die vielen Gründungen von Limited Gesellschaften einzudämmen.

Dass die gut 50.000 englischen Limiteds mit Verwaltungssitz in Österreich und Deutschland mit einem „Brexit“ automatisch ihre Rechtsfähigkeit verlieren, ist schon deshalb nicht zu befürchten, weil dies eine Verletzung des Grundrechts auf Eigentum (Art. 14 GG) wäre.

Die deutsche Rechtsprechung ist damit gezwungen, die Rechtsfähigkeit von englischen Limiteds auch nach vollem Wirksamwerden eines „Brexits“ so anzuerkennen wie zuvor. Den Rechtsrahmen bilden hier die einschlägigen EuGH-Urteile „Überseering“, „InspireArt“ etc.

Das gilt freilich nur für Limiteds, die VOR Wirksamwerden eines „Brexit“ (vorauss. 1.1.2019) gegründet werden.

Für Neugründungen NACH einem „Brexit“ ist die o.a. EuGH-Rechtsprechung zwar nicht mehr unmittelbar einschlägig. Weil in London und Brüssel dem Vernehmen nach aber die gegenseitige Anerkennung von nach jeweiligen Recht gegründeten Unternehmen keinesfalls infragegestellt werden soll, wird dies im Rahmen der Brexit-Folgevereinbarung zu regeln sein.

Wie auch die USA Bilateral Verträge mit der EU hat um die US Corporation anzuerkennen. Die US Corp. kann somit auch problemlos als Niederlassung in Österreich oder Deutschland eingetragen werden.

Fazit: Für Unternehmer, die in Österreich und Deutschland mit einer englischen Limited operieren, ist ein „Brexit“ kurz- und langfristig kein Anlass zur Sorge.

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Richtiger Zeitpunkt für einen neuen Dienstwagen in Österreich

Richtiger Zeitpunkt für einen neuen Dienstwagen in Österreich

Die private Nutzung eines vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Dienstfahrzeugs ist ein Sachbezug. Sachbezüge sind Bestandteil des Entgelts und als solche sozialversicherungsbeitrags- und lohnsteuerpflichtig.

Berechnung des Werts des Kfz-Sachbezugs

Seit heuer gibt es neue Regeln für die Bestimmung des Werts der privaten Nutzung eines Dienstwagens. Das Finanzministerium hat die Bewertung vom CO2 -Ausstoß des Fahrzeugs abhängig gemacht.

Grundsätzlich beträgt der Sachbezugswert im Monat 2 % der tatsächlichen Anschaffungskosten des Fahrzeugs (inkl. USt. und NoVA), maximal jedoch € 960,00. Ein reduzierter Sachbezugswert von nur 1,5 % (maximal € 720,00) pro Monat darf dann herangezogen werden, wenn ein neu angeschaffter Dienstwagen den CO2 -Grenzwert von 130 g CO2 -Ausstoß pro Kilometer nicht übersteigt. In den nächsten vier Jahren reduziert sich der Grenzwert um je 3 g, sodass mit Beginn 2017 ein Grenzwert von 127 g/km gilt. Bis 2020 wird sich der Grenzwert so auf 118 g/km verringern. Liegt die CO2 -Emmission des Fahrzeugs unter dem im Jahr seiner Anschaffung geltenden Grenzwert, bleibt der niedrigere Sachbezugswert auch für die folgenden Jahre der Nutzung erhalten. Für Elektrofahrzeuge muss kein Sachbezug angesetzt werden. (mehr …)

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EU – Insolvenz darf nicht zu „lebenslanger Strafe werden“

EU – Insolvenz darf nicht zu „lebenslanger Strafe werden“

Die Insolvenz eines Unternehmens soll laut EU-Justizkommissarin Viviane Reding „nicht zu einer lebenslangen Strafe“ werden, „wenn die Dinge schieflaufen“. Die EU-Kommission startet deshalb ab 11. Oktober eine öffentliche Konsultation zum Umgang mit unternehmerischem Scheitern und Unternehmensinsolvenzen.

Reding sagte, „Europa braucht eine ‚Rettungs- und Wiederaufbaukultur‘ für rentable Unternehmen und Einzelpersonen in Finanzschwierigkeiten“. Rechtschaffene Unternehmen „sollten eine zweite Chance erhalten“. Klein- und Mittelbetrieben, die das Rückgrat der EU-Wirtschaft seien, komme hier besondere Bedeutung zu. (mehr …)

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Das eigene Büro – 3 Tipps für Startups

Das eigene Büro – 3 Tipps für Startups

Aller Anfang ist schwer. Speziell für ein Startup, das gerade dabei ist, Fuß zu fassen. Plötzlich sehen Sie sich als Initiator oder Verantwortlicher dieses neugegründeten Unternehmens mit vielen verschiedenen Fragen konfrontiert – eine der mit Abstand wichtigsten Entscheidungen, die es zu treffen gilt, betrifft den neuen Arbeitsplatz. Ein eigenes Büro soll schließlich her, damit die Firma einen festen Sitz hat. Das klingt erst einmal nicht weiter kompliziert, allerdings sollten Sie das Vorhaben nicht unterschätzen und einige wesentliche Punkte bei der Suche beachten.

Was wollen wir – und was nicht?

Vielen Startups passiert es, dass sie mit ihrem ersten Büro einen ziemlichen Fehlgriff landen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann sogar den Unternehmensfortbestand gefährden – und das, obwohl diese Gefahr durch das Festlegen von elementaren Suchkriterien fast komplett gebannt werden kann.

Es gilt also, sich vor der Anmietung des neuen Objekts ganz klare Gedanken darüber zu machen, was Sie wollen und was für Sie und das Unternehmen sinnvoll ist. Um Ihnen die Suche nach dem perfekten Büro ein wenig zu erleichtern, haben wir hier drei Tipps für Sie zusammengestellt, an denen Sie sich orientieren können. (mehr …)

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Arbeitswelten im Wandel – Flexiblere Arbeitszeiten

Arbeitswelten im Wandel – Flexiblere Arbeitszeiten

Arbeitswelt erfordert mehr Flexibilität

Internationaler Wettbewerb, wachsende Kundenansprüche, Digitalisierung – die Arbeitswelt entwickelt sich dynamisch und stellt Betriebe vor immer neue Herausforderungen. Um die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen zu stärken und in weiterer Folge Arbeitsplätze zu sichern, sind flexible Beschäftigungsformen unerlässlich. Flexible Arbeitszeitmodelle sind in vielen Ländern längst an der Tagesordnung. Vor allem in Skandinavien praktizieren 82 Prozent der finnischen Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern eine möglichst freie Arbeitszeitgestaltung. In Schweden liegt der Anteil bei 67 Prozent, während in Dänemark mehr als ein Drittel der Betriebe Arbeitszeitenkonten von mehr als einem Jahr führt. Österreich hinkt diesen Entwicklungen hinterher, obwohl Experten bestätigen, dass flexible Arbeitszeiten einen wesentlichen Kennwert für die Fortschrittlichkeit einer Volkswirtschaft darstellen.

Dass Österreichs Unternehmen großes Potenzial besitzen, auf wirtschaftlich schwierige Zeiten zu reagieren, haben sie in den Krisenjahren 2008/09 bewiesen. Damals wurden rund 80.000 Arbeitsplätze durch Überstundenabbau oder Kurzarbeit langfristig erhalten und auf einen kurzfristigen Personalauf- und -abbau verzichtet. Individuelle Arbeitsmodelle sind der Schlüssel zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Im Einklang mit den betrieblichen Erfordernissen kann so die jeweilige Arbeitszeit abgestimmt werden. Das steigert die Motivation, die Jobzufriedenheit und das Engagement im Berufsalltag. (mehr …)

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Steuerflucht – Reiche aus Europa bringen ihr Geld in die USA

Steuerflucht – Reiche aus Europa bringen ihr Geld in die USA

Seit Veröffentlichung der Panama Papers fließen die Vermögen von Wohlhabenden aus aller Welt in US-Offshore-Zentren. Zu diesem Zweck soll nun offenbar der Abfluss von Liquidität aus dem EU-Raum beschleunigt werden. Die USA will „die neue Schweiz“ werden.

Die Offshore-Zentren in die USA verzeichnen deutliche Mittelzuflüsse.Dieser Prozess wurde insbesondere nach der Veröffentlichung der Panama Papers beschleunigt, die Konten von reichen Prominenten ofenlegte, die ihre Gelder in Offshore-Zentren parken, die sich außerhalb der USA befinden.

Eine wichtige Rolle bei der Abwicklung der Kapitalströme in die US-amerikanischen Offshore-Zentren spielt die Treuhandgesellschaft der Rothschild-Familie Trust Rothschild Trust North America, die ihren Hauptsitz mittlerweile im Offshore-Zentrum Reno in Nevada hat. „Die Kunden sind oftmals internationale Familien mit Nachwuchs in den USA“, zitiert Bloomberg Scott Cripps von der Rothschild-Treuhandgesellschaft. Die Financial Times berichtet, dass Lord Rotschild über seine Vermögensverwaltungsgesellschaft RIT Capital Partners den schottischen Vermögensverwalter Alliance Trust übernehmen will. Alliance Trust hat einen Marktwert von 3,4 Milliarden Euro und RIT hat einen Marktwert von umgerechnet 3,2 Milliarden Euro.

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„Panama Papers“: Was ist eigentlich neu an diesem Skandal? Welche Intentionen stehen dahinter?

„Panama Papers“: Was ist eigentlich neu an diesem Skandal? Welche Intentionen stehen dahinter?

“Panama Papers” – Die Story hinter der Story: Dirk Müller verweist auf die ungenannten Namen

Vor wenigen Tagen wurden die sogenannten “Panama Papers” der Öffentlichkeit vorgestellt und befinden sich derzeit in der Auswertung. Finanzexperte Dirk Müller versucht zwischen den Zeilen zu lesen und seine Aufmerksamkeit weg von den genannten Namen zu den nicht genannten Namen zu lenken. Was ist die Story hinter der Story?

Eine anonyme Quelle hatte der “Süddeutschen Zeitung” 2,6 TeraByte Daten von 11,5 Millionen geheimen Dokumenten zu 214.000 Briefkastenfirmen weltweit übergeben.  In den Unterlagen tauchen dabei die Namen von Milliardären, Politikern, weltbekannten Sportlern, Waffenhändlern, Spionen und Betrügern auf.

Derzeit arbeiten 400 Journalisten aus fast 80 Ländern mit dem Internationalen Konsortium für Investigative Journalisten (ICIJ) in Washington zusammen, um die sogenannten Panama Papers auszuwerten. In den kommenden Tagen werden etwa 100 Medien ihre Ergebnisse veröffentlichen.

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Crowdfunding: Alternative Finanzierung für Start-ups in Österreich

Crowdfunding: Alternative Finanzierung für Start-ups in Österreich

Als junger Gründer stecken Sie voller Tatendrang, da Sie eine aussichtsreiche Idee haben, die nur auf Ihre Umsetzung wartet – allerdings fehlt das notwendige Kapital dafür, denn die Bank hat Ihnen eine Kreditabsage erteilt. Glücklicherweise ist auch in Österreich das sogenannte Crowdfunding eine Alternative. Wie Sie hier vorgehen sollten und was Sie wissen müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding ist ein alternativer Finanzierungsweg, der vor allem für junge Start-ups infrage kommt, die keinen Kredit von der Bank bekommen oder ihn unter Umständen gar nicht haben möchten. Über eine entsprechende Crowdfunding-Plattform wird der Community (die „Crowd“) die Idee präsentiert, um eine Finanzierungssumme einzusammeln, die vorher festgelegt wird.

Ist nach Ablauf der Zeit das Ziel erreicht, so erhalten Sie den gesamten Betrag – auch, wenn es sehr viel mehr ist, als Sie eigentlich haben wollten (das passiert bei einer guten Idee sogar sehr oft).

Damit das jedoch tatsächlich funktioniert, ist es wichtig, dass Sie Ihr Start-up beziehungsweise Ihr Produkt perfekt beschreiben:

  • Eine knackige Headline ist ganz besonders wichtig.
  • Ein beschreibender Text führt die Investoren in die Details ein.
  • Über Bilder können Sie den Text auflockern und visuelle Eindrücke Ihrer Idee vermitteln.
  • Das Pitch-Video ist jedoch von allen Dingen am wichtigsten: Richten Sie persönliche Worte an die Crowd, zeigen Sie, warum Ihr Produkt oder Ihre Idee so besonders ist – und warum sich eine Investition lohnt.

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Neue Arbeitsplätze: Spanien überholt Österreich

Neue Arbeitsplätze: Spanien überholt Österreich

Im nächsten Jahr sollen laut einer Studie von Ernst & Young in der Eurozone über eine Million neue Jobs entstehen. Doch Österreich gehört dabei zu den Schlusslichtern.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl sagte am Dienstag, er hoffe für 2016 auf eine „ökonomische Wiederauferstehung Österreichs“. Doch die Chancen stehen nicht allzu gut, dass Leitls Wunsch in Erfüllung geht. Denn zumindest für den Arbeitsmarkt sind die Aussichten düster.

Dazu hat die Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) nun eine Studie veröffentlicht. Diese liegt der „Presse“ vor. Demnach sollen im nächsten Jahr in der gesamten Eurozone im Vergleich zu 2015 über eine Million neue sozialversicherungspflichtige Jobs entstehen. Ganz oben im Ranking liegt Spanien mit 377.000 neuen Arbeitsplätzen, gefolgt von Italien mit 241.000 neuen Stellen und Deutschland (siehe Grafik).

In Österreich dagegen werden 2016 unter dem Strich nur 2000 neue Jobs geschaffen. Besonders schlimm ist die Lage in Griechenland. Dort sollen im nächsten Jahr noch einmal 50.000 Stellen wegfallen. Auf der Verliererseite liegt auch Finnland mit 7000 weniger Arbeitsplätzen. Der Niedergang von Nokia hat Finnland in die Rezession getrieben. Das Bruttoinlandsprodukt des nordeuropäischen Landes liegt noch immer fast acht Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Im dritten Quartal 2015 war Finnland bei der Konjunktur das Schlusslicht in der Eurozone.

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Firmengründung bleibt Männerdomäne

Firmengründung bleibt Männerdomäne

Firmengründung – Endlich sein eigener Chef sein – für manche ist das ein langgehegter Traum. Verwirklicht wird er jedoch häufiger von Männern. Für Frauen ist der Weg in die Selbstständigkeit dagegen oft eine Reaktion auf die erfolglose Jobsuche.

Die Gründung eines Unternehmens bleibt eine Männerdomäne. Von den 18- bis 64 Jahre alten Männern hätten sich in den vergangenen dreieinhalb Jahren 6,5 Prozent für die berufliche Selbstständigkeit entschieden; bei Frauen waren es vier Prozent, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Für Frauen sei der Aufbau einer Existenz zudem häufig nur die zweite Wahl, weil sie keine passende Festanstellung gefunden hätten. 60 Prozent der Männer strebten dagegen mit dem Leben als eigener Chef vor allem Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und ein höheres Einkommen an. Dagegen habe dieser Aspekt nur bei 50 Prozent der Unternehmens-Gründerinnen den Ausschlag gegeben. (mehr …)