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Start-ups besser fördern

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Ein gutes Geschäftskonzept zu entwickeln braucht Zeit, Anregung von außen, den Austausch mit Gleichgesinnten und erfahrenen Entrepreneuren. Man verwirft, entwirft neu, erlebt Durchbrüche, Rückschläge, vermeintliche und echte Barrieren. Schiebt Teile des Konzepts hin und her, wie in einem Puzzle, bis sie – irgendwann – zur Passung gebracht werden.

Auch wenn es immer noch an Risikokapitalgebern mangelt und Österreich oft als schlechter Standort für Jungunternehmer beschrieben wird: Die positiven Stimmen mehren sich. In den vergangenen Jahren konnte die heimische Szene im internationalen Vergleich stark aufholen. In Zukunft soll sich das Land und insbesondere Wien zum wichtigsten Start-up-Hub zwischen West- und Osteuropa mausern.

Österreich ohne Risikofreude? Österreichische Investoren sind zwar schnell begeistert, fragen aber dann sofort: Was habt ihr schon verkauft? Kommt dann wieder, wenn ihr was verkauft habt“
Wie sieht’s im Vergleich woanders aus?

3.850 Start-ups wachsen in Israel, 560 davon entstanden allein im vergangenen Jahr. Auf jeweils 1844 Einwohner kommt in Israel ein Gründer, haben Dan Senor und Saul Singer, Autoren des Buchs „Start-up-Nation Israel“ ausgerechnet. 273 Dollar pro Kopf pumpten Investoren im Jahr 2011 in junge israelische Firmen, in der Schweiz und den USA waren es nur etwa 70 Dollar, in Deutschland gerade einmal 21 Dollar.

546 israelische Tech-Firmen sammelten allein 2011 2,14 Milliarden Dollar bei Investoren ein. Kein Wunder, dass an der US-Technologiebörse Nasdaq mehr Unternehmen aus dem kleinen Land notieren als aus allen europäischen Ländern zusammen.

 

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