Das eigene Büro – 3 Tipps für Startups

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Das eigene Büro – 3 Tipps für Startups

Aller Anfang ist schwer. Speziell für ein Startup, das gerade dabei ist, Fuß zu fassen. Plötzlich sehen Sie sich als Initiator oder Verantwortlicher dieses neugegründeten Unternehmens mit vielen verschiedenen Fragen konfrontiert – eine der mit Abstand wichtigsten Entscheidungen, die es zu treffen gilt, betrifft den neuen Arbeitsplatz. Ein eigenes Büro soll schließlich her, damit die Firma einen festen Sitz hat. Das klingt erst einmal nicht weiter kompliziert, allerdings sollten Sie das Vorhaben nicht unterschätzen und einige wesentliche Punkte bei der Suche beachten.

Was wollen wir – und was nicht?

Vielen Startups passiert es, dass sie mit ihrem ersten Büro einen ziemlichen Fehlgriff landen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann sogar den Unternehmensfortbestand gefährden – und das, obwohl diese Gefahr durch das Festlegen von elementaren Suchkriterien fast komplett gebannt werden kann.

Es gilt also, sich vor der Anmietung des neuen Objekts ganz klare Gedanken darüber zu machen, was Sie wollen und was für Sie und das Unternehmen sinnvoll ist. Um Ihnen die Suche nach dem perfekten Büro ein wenig zu erleichtern, haben wir hier drei Tipps für Sie zusammengestellt, an denen Sie sich orientieren können.

Tipp 1: Der Ort muss stimmen

Jede Firma möchte ihr Büro (fast selbstverständlich) so zentral wie möglich haben. Jedoch fehlt speziell Startups hierfür normalerweise das nötige Kleingeld. Also sollte nach einer sinnvollen Alternative Ausschau gehalten werden – und die sollte in einem Bezirk liegen, der charakteristisch zum Startup passt.

Wenn sich Ihr Startup beispielsweise mit Online Marketing beschäftigt und die Mitarbeiter vergleichsweise jung sind, werden sie sich in einem idyllischen Rentner-Viertel nicht wohlfühlen – und vielleicht macht es Ihr ganzes Startup sogar weniger authentisch. Stellen Sie sich also folgende Fragen, um den richtigen Standort zu finden:

  • Ist das Büro bezahlbar?
  • Passt die Umgebung zum Unternehmen?
  • Wie würden potenzielle Kunden auf die Lage reagieren oder darüber denken?

Tipp 2: Nicht mehr Platz als notwendig mieten

Mindestens genauso reflektiert und vor allem mit einer großen Portion Bodenhaftung sollten Sie sich mit dem Thema „Größe des Büros“ auseinandersetzen. Denn gerade an dieser Stelle gilt es zu Beginn, kleine Brötchen zu backen. Niemand erwartet von einem Startup ein 500 m² Loft. Insbesondere dann nicht, wenn es nur aus einer überschaubaren Anzahl von Mitarbeitern besteht.

Im Normalfall sollte ein Mitarbeiter, der an einem Bildschirm arbeitet, eine Arbeitsfläche von rund 8 m² für sich haben – es handelt sich hierbei um eine Faustregel, die natürlich von Unternehmen zu Unternehmen anders sein beziehungsweise angepasst werden kann.

Je kleiner das Büro ist, desto wichtiger ist es natürlich, die Fläche optimal zu nutzen – deshalb hier ein paar kleine zusätzliche Tipps zum Platzsparen:

  1. Kaufen Sie idealerweise Regale, in denen Sie möglichst viele Akten und ähnliches unterbringen können, da große Schränke zumeist wesentlich mehr Platz beanspruchen, dabei aber nicht zwangsläufig mehr Stauraum bieten.
  2. Sofern es nicht zwingend erforderlich ist, dass sich alle Mitarbeiter während der Arbeit an einem Ort befinden, könnten auch einer oder zwei von ihnen im Homeoffice arbeiten. Zu Beginn dürfte das noch zu verkraften sein und spart einen weiteren Schreibtisch – und dadurch wiederum einiges an Platz.
  3. Schaffen Sie sich vielseitige Büroartikel an, die mehrere Aufgaben erfüllen können. Bestes Beispiel: Ein Multifunktionsdrucker, der sowohl drucken als auch scannen und kopieren kann. Drei in eins und mehr Platz für andere Dinge.
  4. Wenn Sie ein Herz für die Umwelt, aber vor allem eine große Vorliebe für das digitale Zeitalter haben, gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit, auf das sogenannte papierlose Büro umzusteigen. So sparen Sie sich sowohl den erwähnten Multifunktionsdrucker, als auch all die Akten, die unwahrscheinlich viel Platz stehlen.

Tipp 3: Einrichtung passend zum Startup wählen

Wenn Sie bezüglich Ort und Platz das perfekte Büro gefunden haben, geht es folgerichtig zur Inneneinrichtung. Diese ist viel wichtiger als Sie zunächst vielleicht annehmen. Denn gerade für Besucher, sagt das Aussehen Ihres Büros eine Menge über das Unternehmen dahinter aus.

Deshalb gilt: Richten Sie Ihre Räume so ein, wie Sie das Unternehmen sehen. Das Büro ist gewissermaßen die Verbildlichung Ihrer Unternehmensphilosophie – zeigen Sie Ihr wahres Gesicht, authentisch und klar.

Selbst wenn Ihr erstes Büro höchstwahrscheinlich nicht Ihr letztes sein wird, ist es wichtig, dass sich das gesamte Team in den Räumlichkeiten wohlfühlt. Es ist schließlich Ihr berufliches Zuhause und soll Sie und das ganze Unternehmen widerspiegeln. Also lassen Sie sich Zeit bei der Suche und versuchen Sie in Ruhe ein bezahlbares Büro in vernünftiger Größe zu finden, das Sie so einrichten, wie es zu Ihnen passt – das ist der perfekte Start für Ihr Startup. Zumindest wenn es darum geht, die richtigen Räume zu finden.

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