London Finanzplatz die Macht der Quadratmeile

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Unter Insidern ist es unbestritten, dass „The City of London“, der größte Finanzplatz der Welt, der mächtigste Staat der Erde ist.

London ist eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt, in vielerlei Hinsicht das bedeutendste überhaupt – und das, obwohl Britannien längst sein Weltreich verloren hat. Die City of London ist zunächst einmal ein Ort: Sie umfasst auf einer Fläche von rund einer Quadratmeile ein kleines Gebiet im Stadtkern der britischen Hauptstadt, das sich vom Ufer der Themse Richtung Norden erstreckt.

In der City of London befindet sich der größte Finanzhandelsplatz Europas, nach Angaben der Stadtverwaltung sogar der Welt. Demnach sollen hier 241 ausländische Banken angesiedelt sein. Der besondere Status der City entwickelte sich über Jahrhun­derte hinweg. Die englischen Könige finanzierten hierüber ihre Feldzüge, was diesem Finanzplatz mehr und mehr Sonderrechte eingebracht hat, die bis heute Gültigkeit haben.

London: Während Letztere gut 8 Millionen Einwohner verzeichnet, wohnen in der City, der „Square Mile“ (Quadratmeile), knapp 8000 Bürger. Dafür pendeln Hunderttausende zu ihrem dortigen Arbeitsplatz in einer der 500 ausländischen Banken, Brokerfirmen, Investmentbanken und Anwaltskanzleien. Der Bürgermeister des Finanzzentrums London ist, Lord Mayor Alderman Roger Gifford. Die City hat nicht nur ihre eigene Polizei und ihr eigenes Gefängnis – sie macht auch ihre eigenen Gesetze: Das Recht zur Selbstverwaltung reicht zurück bis auf das Jahr 886.

„Der Finanzplatz London ist übrigens, diese Erkenntnis setzt sich langsam durch, zu einem Paradies für Geldwäscher geworden.“ Dafür brauche London kein Bankgeheimnis.

Der Sprecher der englischen Bankier Vereinigung, Brian Capon hingegen, bezeichnete gegenüber Swissinfo den Bankenplatz London als „den am besten regulierten der Welt“.

Der Status der britischen Hauptstadt als führendes Finanzzentrum steht nach einer Reihe von rufschädigenden Marktmissbrauchsfällen durch Banken unter Druck. Barclays musste im Juni wegen Manipulationen am Londoner Interbankensatz Libor eine Strafe von 290 Mio. Pfund zahlen. Hochrangige Manager, darunter der Vorstandsvorsitzende Robert Diamond, nahmen ihren Hut.

Auch nach Schließung der zypriotischen Banken durch die EZB haben Bankkunden über zypriotische Filialen in London noch beträchtliche Vermögen aus Zypern abgezogen. Das und mehr sind Gründe warum immer mehr Firmen zusätzlich Bankkonten in der Londoner Finanzmetropole eröffnen.

Mit Eröffnung einer Limited ist es jederzeit möglich in London ein Geschäftskonto zu eröffnen die Insolution.at kann jederzeit behilflich sein ein solches Konto zu eröffnen.

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